Heizkosten vergleich. Welche Heizung passt zu meinem Gebäude?

Energieberater vergleicht mit einer Eigentümerin verschiedene Heizsysteme

Was der Heizkosten-Vergleich berechnet

Der Rechner setzt den jährlichen Wärmebedarf Ihres Gebäudes in Beziehung zu Energiepreis und Anlageneffizienz. Bei Wärmepumpen ist insbesondere die Jahresarbeitszahl entscheidend; bei Pelletheizungen zählen Brennstoffbedarf und Kesselwirkungsgrad, bei Fernwärme die örtlichen Arbeits- und Grundpreise.

Das Ergebnis zeigt eine überschlägige Größenordnung der laufenden Heizkosten. Investition, Finanzierung und systemabhängige Nebenkosten können je nach Rechnerumfang unberücksichtigt bleiben. Deshalb ersetzt der Vergleich keine Heizlastberechnung, Anlagenplanung oder individuelle Wirtschaftlichkeitsberechnung.


Diese Faktoren verändern die Heizkosten

Ein belastbarer Vergleich entsteht nur, wenn alle Systeme dieselbe Wärmemenge bereitstellen und realistische Eingaben verwendet werden. Achten Sie besonders auf:

Wärmebedarf des Gebäudes einschließlich Warmwasser und tatsächlichem Nutzungsverhalten

Effizienz der Anlage, etwa Jahresarbeitszahl, Kesselwirkungsgrad und Verluste der Wärmeübergabe

Tarife und Brennstoffpreise mit Arbeits-, Grund-, Liefer- und gegebenenfalls Messkosten

Nebenkosten wie Wartung, Schornsteinfeger, Hilfsstrom, Lagerung und vertragliche Preisänderungen


Heizkosten für drei Systeme vergleichen

Verwenden Sie nach Möglichkeit Werte aus Abrechnungen, Angeboten oder einer Energieberatung. Prüfen Sie besonders Energiepreise und Effizienzannahmen, bevor Sie die Ergebnisse miteinander vergleichen.

Hinweis: Alle Werte sind unverbindliche Schätzungen auf Basis aktueller Durchschnittspreise und ersetzen keine individuelle Energieberatung. Tatsächliche Kosten und Einsparungen hängen vom Gebäude, der Anlage und den Tarifen ab.

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Wärmebedarf festlegen

Übernehmen Sie einen plausiblen Jahreswert für Raumwärme und Warmwasser, möglichst auf Grundlage von Verbrauch oder Berechnung.

Preise und Effizienz anpassen

Tragen Sie örtliche Tarife, Pelletpreise und eine realistische Jahresarbeitszahl beziehungsweise einen passenden Wirkungsgrad ein.

Ergebnis einordnen

Vergleichen Sie nicht nur die Jahressumme, sondern auch Preisrisiken, Wartung, Platzbedarf und technische Eignung für Ihr Gebäude.


Die drei Wärmeversorgungen im Überblick

Bei einer Wärmepumpe bestimmen Gebäudewärmebedarf, Vorlauftemperatur und Jahresarbeitszahl maßgeblich den Stromverbrauch. Eine gute Planung, passende Heizflächen und ein optimierter Betrieb verbessern die Effizienz und damit die laufenden Kosten.

Bei Pelletheizungen wirken Brennstoffpreis, Wirkungsgrad, Hilfsstrom, Wartung, Schornsteinfeger und Lagerlogistik zusammen. Fernwärmekosten hängen vom örtlichen Versorger, Arbeits- und Grundpreis sowie der vertraglichen Preisanpassung ab; ein Wechsel des Anbieters ist im jeweiligen Netz regelmäßig nicht möglich.


Datenstand und Vergleichsgrenzen

Stand dieser Seite: August 2026. Hinweise zur Effizienz von Wärmepumpen finden Sie in den offiziellen Wärmepumpen-FAQ. Energiepreise verändern sich laufend; aktuelle Entwicklungen veröffentlicht das Statistische Bundesamt. Verwenden Sie für die Berechnung möglichst Ihre aktuellen örtlichen Tarife und Angebote.


Häufig gestellte Fragen

Der Rechner schätzt die laufenden Heizkosten anhand der abgefragten Werte zu Wärmebedarf, Energiepreis und Effizienz. Investitions-, Finanzierungs- oder einzelne Nebenkosten sind nur enthalten, wenn sie im Rechner ausdrücklich abgefragt und ausgewiesen werden.

Die Jahresarbeitszahl beschreibt das Verhältnis von erzeugter Wärme zu eingesetztem Strom über ein Jahr. Je höher sie ausfällt, desto weniger Strom wird für dieselbe Wärmemenge benötigt und desto niedriger sind bei gleichem Tarif die Betriebskosten.

Neben dem Pelletpreis können Lieferkosten, Hilfsstrom, Wartung, Reinigung und Schornsteinfeger anfallen. Zusätzlich benötigt die Anlage ein geeignetes Brennstofflager; Aufwand und Kosten dafür gehören nicht automatisch zu den laufenden Heizkosten.

Fernwärme ist an das jeweilige lokale Netz gebunden. Arbeits- und Grundpreise sowie Preisänderungsklauseln unterscheiden sich zwischen Versorgungsgebieten, und ein Wechsel zu einem anderen Fernwärmeanbieter ist im bestehenden Netz regelmäßig nicht möglich.

Nein. Zusätzlich zählen Investitionskosten, Förderung, technische Eignung, Platzbedarf, Wartung, Komfort, Vertragsbindung, Emissionen und langfristige Preisrisiken. Die Heizkosten sind ein wichtiger, aber nicht der einzige Entscheidungsfaktor.